Über Angst und den Mut ihr in die Augen zu sehen.

fall down seven times, stand up eight

Ich bin kein ängstlicher Typ. Ich denke selten daran was alles schief laufen könnte, bin Realistin. Ich glaube an das Gute im Meschen und denke nicht jede Situation und alle möglichen Folgen zu ende. Zumindest dachte ich das.
Dabei bin ich letztes Jahr ziemlich vielen Ängsten begegnet. Und dabei war ich so überfordert, dass ich sie noch nicht mal erkannte als sie mir ins Gesicht sprangen.

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Slowly going zero waste / Update im Badezimmer

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Ein neues Jahr ist angebrochen und mit ihm viele neue Vorsätze.
Vor einiger Zeit habe ich angefangen mich mit dem Thema zero waste zu beschäftigen und begann aktiv weniger Müll zu produzieren. Zero Waste ist nicht besonders kompliziert, es erfordert aber Konsequenz. In unserem Badezimmer steht schon lange kein Mülleimer mehr und wir vermissen ihn nicht. Ich habe schon einmal einen Beitrag zum Thema Zero Waste im Badezimmer geschrieben (hier zu finden). Trotzdem habe ich mich ein wenig weiter entwickelt und heute gibt es einen Überblick über meine Neuerungen:

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Warum 2018 ein großartiges Jahr wird und was ich vorhabe

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Ich bin aufgeregt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es Zeit wird von diesem Jahr loszulassen und ich bin nun mal emotional und ich brauche Neuanfänge. Sie geben mir Energie und Kraft. Kraft für ein Jahr, in dem ich viel vorhabe.

2017 war irgendwie… irgendwie. Nichts Halbes, nichts Ganzes. 2017 war antriebslos und ein wenig müde. Ich habe wenig gelesen, viel geschlafen und zu viel nachgedacht. Aber das habe ich auch gebraucht, denn ich habe nach langem Klammern viel losgelassen. Ich habe meinen Job gekündigt und eine Ausbildung angefangen. Ich habe mich zum ersten Mal in einen Handstand getraut und ein Wohnzimmerkonzert veranstaltet. Ich habe viele Reisen & Ausflüge unternommen – war in London, Vietnam, Südtirol, in der Toskana, am Comersee, in Mailand und in Bad Kreuznach. Ich habe fast das ganze Jahr über keine Klamotten gekauft! Tatsächlich bin ich sehr zufrieden und glücklich.

Ich will nun im neuen Jahr ein wenig Abstand nehmen von dem Wunsch nach Sicherheit und will mehr leben. Ich habe so viele Pläne. Ich will schreiben. Der Plan für mein erstes Buch steht schon lang niedergeschrieben auf meiner To-Do Liste und im Januar will ich es nun endlich wirklich anpacken. Ich will mehr neue Dinge ausprobieren. Ich will fit werden. Ich will mir mehr Zeit lassen und wieder mehr lesen. Ich will bewusster leben. Ich will Freiheit spüren und Bauchkribbeln. Ich will eine Arbeit tun hinter der ich zu 100% stehe.
2018 wird unsicher und es wird großartig. Es wird spannend und ich werde mich meinen Ängsten stellen. Ich komme mir vor wie ein Ritter vor der Schlacht. Es ist spannend und das soll es auch sein.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in ein fantastisches neues Jahr!
Es folgt noch mein kleiner persönlicher Jahresrückblick für 2017.

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Minimalismus im Berufsleben // Teil 4 // Reduzierung der Arbeitszeit // Alternative Arbeitsmodelle

 

bdr

In meinem letzten Beitrag habe ich von meiner persönlichen Erfahrung erzählt und wie ich vor fünf Monaten meine Arbeitszeit von 5 Tagen mit insgesamt 40 Stunden auf 4 Tage mit insgesamt 32 Stunden reduziert habe. Vielleicht hast du den gelesen, genickt und dir gedacht: „Hm, nett. Gibt es da vielleicht auch noch andere Möglichkeiten?“

Klar, die gibt es. Deswegen will ich heute unkonventionelle, alternative und/oder angenehmere Modelle als unser typisches Arbeitsmodell vorstellen, die für dich interessant sein könnten, wenn du deine Arbeitszeit reduzieren willst.

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Minimalismus im Berufsleben // Teil 3 // Reduzierung der Arbeitszeit // Mein Weg in eine 4 Tage Woche

Mein Weg in eine 4 Tage Woche

Ich habe seit Wochen einen Kloß im Hals und bin unzufrieden. Vor allem stört mich das, weil ich es mit in den Urlaub genommen hab. Ich kann es nicht benennen, weiß aber vorrangig nicht was ich will. Mein Freund liegt ganz selbstverständlich im Liegestuhl und chillt. Wir sind am Meer. „Ich versteh nicht dass du so an einem bestimmten Plan fest klammerst. Wenn du nicht happy bist, ändere JETZT was, nicht erst irgendwann.“ „Aber wenn wir nächstes Jahr eine größere Reise machen wollen brauche ich das Geld“, sage ich. „Dann machen wir die Reise eben in zwei Jahren. Oder drei. Dann, wenn es eben passt.“ Ich sehe ihn an. Diese Klarheit überrascht mich immer wieder.

Zwei Wochen später klopfe ich an der Tür meines Chefs.  Er bittet mich herein. Ich atme tief ein und aus. Sage: „Ich möchte mit dir über etwas sprechen. Im Urlaub hab ich viel darüber nachgedacht und ich möchte meine Arbeitszeit reduzieren. Können wir da mal darüber sprechen?“ Mein Chef lehnt sich zurück und sagt: „Klar können wir darüber sprechen.“ Ich bin überfordert, weil mich seine Reaktion so positiv überrascht. Wir sprechen über das Konzept das ich mir ausgedacht habe. 4 Tage Woche, freitags frei haben, die Arbeitszeit zu 20 % reduzieren. Er nickt. Länger passiert nichts. Doch einen Tag vor dem ersten freien Freitag hält er sein Versprechen, legt mir meinen neuen Vertrag hin. Ich unterschreibe und bin aufgeregt.

Eine 4 Tage Woche – ein Konzept, das sehr sexy ist. Es gibt wenig Leute die behaupten, dass sie das nicht haben wollen würden. Die meisten wollen jedoch nicht auf die Kohle verzichten. 20% vom Bruttogehalt – klar ist das ein Unterschied. Natürlich ist es auch Luxus, dass ich mir das leisten kann – das ist mir bewusst. Aber mal ehrlich, Zeit gegen Geld aufwiegen… Geht das überhaupt?

Ein paar Gedanken zu meiner persönlichen Erfahrung. 

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Minimalismus im Berufsleben // Teil 2 // Tipps für den Büroalltag und für mehr Zufriedenheit

do not get upset

Ich bin mir sicher, dass wir uns mit unserer Arbeit arrangieren können. Aber wir verbringen dort so viel Zeit, dass es mehr sein sollte als nur ein Arrangement. Grundsätzlich haben wir oft das Gefühl, dass wir einer Arbeits-Situation tendenziell ausgeliefert sind. Allerdings haben wir sehr viel mehr in der Hand als viele zunächst annehmen. Wir können einiges für eine gute Arbeitsumgebung tun und das sollten wir auch nutzen. Für mich persönlich gibt es 5 Faktoren die absolut notwendig sind: Arbeitsklima, Arbeitszeit & Flexibilität, Abwechslung, Professionalität, Zufriedenheit.

Ich euch ein paar Tipps an die Hand geben, wir ihr den ein oder anderen Punkt für euch vielleicht verbessern könnt.
(Mir ist übrigens bewusst dass es darauf ankommt was du beruflich machst. Ich arbeite im Büro und die Tipps lehnen sich natürlich an das an was ich bisher an Erfahrung gesammelt habe.)

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Minimalismus im Berufsleben // Teil 1 // Arbeitsethos

jobs fill your pocket, adventures fill your soul

Es ist ein Thema das mir sehr am Herzen liegt und deswegen will ich schon lange eine Serie über Arbeit & Jobs schreiben.
Ich will in den nächsten Beiträgen kritisch aufrollen, alternative Arbeitsmodelle vorstellen und Tipps geben für ein ausgeglichenes Berufsleben ohne die allwöchentlichen Bauchschmerzen am Sonntagabend. Gerade weil unser Beruf so zentral in unserem Leben verankert ist, ist es wichtig hier Zufriedenheit zu finden und Ausgeglichenheit zu schaffen.

Arbeit ist schon sehr lange selbstverständlich. Ich finde jedoch, es gibt Aufholbedarf was die Flexibilität angeht, vor allem in unseren Köpfen. Es wird Zeit für einen kritischen Blick auf unsere Einstellung zur Arbeit.

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