Warum 2018 ein großartiges Jahr wird und was ich vorhabe

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Ich bin aufgeregt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es Zeit wird von diesem Jahr loszulassen und ich bin nun mal emotional und ich brauche Neuanfänge. Sie geben mir Energie und Kraft. Kraft für ein Jahr, in dem ich viel vorhabe.

2017 war irgendwie… irgendwie. Nichts Halbes, nichts Ganzes. 2017 war antriebslos und ein wenig müde. Ich habe wenig gelesen, viel geschlafen und zu viel nachgedacht. Aber das habe ich auch gebraucht, denn ich habe nach langem Klammern viel losgelassen. Ich habe meinen Job gekündigt und eine Ausbildung angefangen. Ich habe mich zum ersten Mal in einen Handstand getraut und ein Wohnzimmerkonzert veranstaltet. Ich habe viele Reisen & Ausflüge unternommen – war in London, Vietnam, Südtirol, in der Toskana, am Comersee, in Mailand und in Bad Kreuznach. Ich habe fast das ganze Jahr über keine Klamotten gekauft! Tatsächlich bin ich sehr zufrieden und glücklich.

Ich will nun im neuen Jahr ein wenig Abstand nehmen von dem Wunsch nach Sicherheit und will mehr leben. Ich habe so viele Pläne. Ich will schreiben. Der Plan für mein erstes Buch steht schon lang niedergeschrieben auf meiner To-Do Liste und im Januar will ich es nun endlich wirklich anpacken. Ich will mehr neue Dinge ausprobieren. Ich will fit werden. Ich will mir mehr Zeit lassen und wieder mehr lesen. Ich will bewusster leben. Ich will Freiheit spüren und Bauchkribbeln. Ich will eine Arbeit tun hinter der ich zu 100% stehe.
2018 wird unsicher und es wird großartig. Es wird spannend und ich werde mich meinen Ängsten stellen. Ich komme mir vor wie ein Ritter vor der Schlacht. Es ist spannend und das soll es auch sein.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in ein fantastisches neues Jahr!
Es folgt noch mein kleiner persönlicher Jahresrückblick für 2017.

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Minimalismus im Berufsleben // Teil 3 // Reduzierung der Arbeitszeit // Mein Weg in eine 4 Tage Woche

Mein Weg in eine 4 Tage Woche

Ich habe seit Wochen einen Kloß im Hals und bin unzufrieden. Vor allem stört mich das, weil ich es mit in den Urlaub genommen hab. Ich kann es nicht benennen, weiß aber vorrangig nicht was ich will. Mein Freund liegt ganz selbstverständlich im Liegestuhl und chillt. Wir sind am Meer. „Ich versteh nicht dass du so an einem bestimmten Plan fest klammerst. Wenn du nicht happy bist, ändere JETZT was, nicht erst irgendwann.“ „Aber wenn wir nächstes Jahr eine größere Reise machen wollen brauche ich das Geld“, sage ich. „Dann machen wir die Reise eben in zwei Jahren. Oder drei. Dann, wenn es eben passt.“ Ich sehe ihn an. Diese Klarheit überrascht mich immer wieder.

Zwei Wochen später klopfe ich an der Tür meines Chefs.  Er bittet mich herein. Ich atme tief ein und aus. Sage: „Ich möchte mit dir über etwas sprechen. Im Urlaub hab ich viel darüber nachgedacht und ich möchte meine Arbeitszeit reduzieren. Können wir da mal darüber sprechen?“ Mein Chef lehnt sich zurück und sagt: „Klar können wir darüber sprechen.“ Ich bin überfordert, weil mich seine Reaktion so positiv überrascht. Wir sprechen über das Konzept das ich mir ausgedacht habe. 4 Tage Woche, freitags frei haben, die Arbeitszeit zu 20 % reduzieren. Er nickt. Länger passiert nichts. Doch einen Tag vor dem ersten freien Freitag hält er sein Versprechen, legt mir meinen neuen Vertrag hin. Ich unterschreibe und bin aufgeregt.

Eine 4 Tage Woche – ein Konzept, das sehr sexy ist. Es gibt wenig Leute die behaupten, dass sie das nicht haben wollen würden. Die meisten wollen jedoch nicht auf die Kohle verzichten. 20% vom Bruttogehalt – klar ist das ein Unterschied. Natürlich ist es auch Luxus, dass ich mir das leisten kann – das ist mir bewusst. Aber mal ehrlich, Zeit gegen Geld aufwiegen… Geht das überhaupt?

Ein paar Gedanken zu meiner persönlichen Erfahrung. 

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Zeit, danke zu sagen. Danke, 2016.

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Frohes neues Jahr ihr lieben! Mein Post kommt ein wenig spät, denn es ist ein Rückblick auf das letzte Jahr. Ich habe überlegt – was ist passiert? Was hat das Jahr bestimmt?

Ich muss sagen, die Arbeit an diesem Blog war ein großer Teil davon. Denn ich habe etwas geschaffen. Eine Plattform, auf der ich meine Gedanken teile. Mit der ich wachse und auf die ich stolz bin. Und vor allem ihr seid ein großer Teil davon. Denn ihr habt meine Beiträge gelesen, sie haben euch mal mehr gefallen und mal vielleicht auch weniger und ihr habt sie kommentiert. Dafür bin ich unglaublich dankbar. Weil ihr so reflektiert kommentiert und euch Gedanken macht. Weil ihr wollt und tut, weil ihr nachdenkt, wisst was ihr wollt und nicht einfach nur Dinge tut, weil man sie eben tut. Dafür will ich danke sagen. Lasst uns gemeinsam wachsen im neuen Jahr 2017.

Hier kommt mein kleiner, ganz persönlicher Rückblick für das Jahr 2016:

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Meine Geschichte

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Ich habe schon länger darüber nachgedacht diesen Blog aufzubauen. Überzeugt hat mich Joshua Becker. „Share your story“, betont er immerzu. Denn damit erreichst du Menschen, du inspirierst sie Minimalismus für sich zu entdecken. Das kann ich nur bestätigen. Ich werde mich sicherlich nicht hinstellen und sagen: „Ihr solltet alle Minimalisten werden, denn dann werdet ihr glücklicher. Habt mal euer Leben im Griff.“ Das wäre nicht nur sehr anmaßend, sondern auch schlicht fehl am Platz. Ich denke nicht, dass Minimalismus so funktioniert. Ich denke es entsteht durch Geschichten, die man teilt und so zeigt wie sich dieser Lebensstil auf das eigene Leben auswirken kann. Und das will ich nun tun. Das ist meine persönliche Geschichte.

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