Minimalismus & Mode VII – Mein Kleiderschrank à la Marie Kondo

Kleiderstange minimalistisch

Während ich letztes Jahr etwas zwanghaft wurde mit dem Ausmisten, habe ich mich die letzten Monate wiederum extrem entspannt. Ich bin angekommen in unserem mehr oder weniger minimalistischen Heim, habe aufgehört nach Dingen zu suchen die ich weggeben kann. Irgendwie habe ich es wohl endlich geschafft darüber hinweg zu kommen indem ich nun die freie Zeit (die am Anfang selbstverständlich etwas überfordert) sinnvoll nutze.

Trotzdem habe ich gelernt, dass ich ein kleiner Ordnungsfanatiker bin. Ich will es schön haben. Wenn es schön ist, bin ich glücklich und entspannt.
Das ist ein Punkt, indem ich absolut konform bin mit dem, was Marie Kondo in ihrem Buch „the life changing magic of tidying up“ geschrieben hat. Ich habe meine Wohnung übrigens nicht nach ihrem Prinzip entrümpelt, auch wenn ihr Prinzip grundsätzlich ansprechend und sinnvoll ist. Vielleicht wenn ich mal wieder Lust zum Aussortieren habe…

Was ich allerdings gemacht habe: Ich habe meinen Kleiderschrank so sortiert und aufgeräumt, wie sie es in ihrem Buch empfiehlt. Und heute möchte euch einen Einblick in meinen Kleiderschrank geben. Ein Post der etwas anderen Sorte, bilder-lastig, einfach so zur Inspiration – nicht zum Vergleich!

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Minimalismus – gibt es ein Optimum? Oder sind wir einfach irre?

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Zwei Kommoden & ein Nachttisch haben den Raum verlassen. Nun bin ich mit dem Entrümpeln unseres Schlafzimmers fertig und ich liebe es. Ein schönes Bett. Eins, wie ich es mir immer gewünscht habe steht in der Mitte des großen Raumes. Eine Yucca-Palme erweckt den Raum mit Leben. Die graue Wand strahlt Ruhe aus und macht sich gut. Das Klavier steht am richtigen Platz. Die Noten liegen darauf und sind aussortiert. Hier kann nichts herum liegen. Der Raum ist absolut clean und endlich so wie ich ihn haben will. Alles was da ist hat seine Berechtigung, weil es mir entweder Freude macht (wie das Klavier) oder einen Zweck hat (wie die Nachttisch-Lampe, die auf dem Boden neben dem Bett steht). Wenn ich den Raum putzen will ist das in ein paar Handgriffen gemacht, weil es kaum Oberflächen gibt (außer Klavier & Fensterläden). Fertig? Meine Augen scannen.

Ist man eigentlich jemals fertig mit dem Minimalisieren? Die Frage stelle ich mir regelmäßig. Immer wieder komme ich an einen Punkt an dem ich das Gefühl habe fertig zu sein mit dem Entrümpeln & an dem ich zufrieden bin. Doch spätestens zwei Wochen später fällt mir dann wieder etwas in die Hände, das ich in meine „Donation Box“ lege. Jedes mal frage ich mich dann: „War’s das jetzt? Hört das jemals auf?“ Ehrlich gesagt kommt es mir inzwischen schon etwas albern vor.

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Minimalismus & Verantwortung: Entsorgung

IMG_6747Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt. Trotzdem denke ich dass ein ausführlicher Beitrag hierzu nicht schadet, denn es ist mir ein sehr großes Anliegen.

Du hast nun also entrümpelt oder bist mit deiner Minimalismus Challenge fertig. Dein Kram liegt jetzt vor dir und wartet darauf das Haus zu verlassen. Wohin damit? Für dich mögen die Sachen keinen Mehrwert haben – das bedeutet allerdings nicht, dass sie nicht einem Dritten Freude bereiten können. Gib das Zeug nicht in die Tonne, das wäre hier völlig fehl am Platz & nicht minimalistisch (außer natürlich es ist kaputt). Es gibt zwei Möglichkeiten für euer entrümpeltes Zeug: Verkaufen oder Spenden.

Ich habe einen ausführlichen Guide hierzu für euch geschrieben.

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Sentimentaler Kram

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Stolze Briefmarkensammlung, Familien Erbstücke, alte Zeichnungen.
Sich von sentimentalen Dingen zu trennen ist in der Regel schwerer für viele von uns, weil wir sie mit dem Menschen in Verbindung bringen der sie uns gegeben hat. Wir empfinden Undankbarkeit & ein schlechtes Gewissen, wenn wir es nicht behalten wollen und haben deshalb das Gefühl dass wir es behalten MÜSSEN.

Sentimentaler Kram ist harter Tobak. Keiner tut sich damit so richtig leicht. Warum eigentlich?

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Minimalismus im Badezimmer

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Heute widmen wir uns dem Badezimmer. Dort türmen sich meist Pflegeprodukte über Pflegeprodukte und eigentlich ist es schon ziemlich lächerlich, dass wir uns für fünf verschiedene Körperpartien mehr als fünf Artikel zulegen.

Die Beauty-Industrie will uns alles mögliche verkaufen um schöner, nein – perfekter zu sein. Warum darf ich mit 50 keine Falten haben? Was genau ist jetzt so schlimm an Cellulite? Wir würden uns das nicht fragen, wenn uns diese Industrie nicht einreden würde dass es hässlich ist. Hier fließt Geld. Richtig viel Geld.

Irrer Vorschlag, aber: Wie wäre es wenn wir uns alle mal ein wenig zurück lehnen und uns annehmen würden, so wie wir sind? Denn Schönheit kannst du dir nicht kaufen. Du bist schön. Jeder von uns. So wie wir sind. Es ist viel schöner, sich gut zu fühlen. Und das geht auch mit weitaus weniger, als uns die Beauty-Industrie erzählen will.

Schön also, dass du Minimalismus nun auch in deinem Badezimmer umsetzen willst. Ich habe auch hier zum Thema Bad entrümpeln ein paar Tipps für euch zur Hand.

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Ein minimalistischer Schreibtisch

 

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Der Schreibtisch. Ein Ort an dem du einen klaren Kopf haben willst. Du liest. Du schreibst. Du organisierst. Du arbeitest. Wenn Minimalismus in einem Bereich der Wohnung besonders sinnvoll ist, dann hier. Das Problem ist nur – genau hier macht es wirklich keinen Spaß. Deshalb habe ich das Aufräumen des Schreibtisches immer vor mir hergeschoben während Kommoden und Kleiderschrank immer leerer und sauberer wurden.

Und schließlich stand ich davor. Ich habe die linke Tür des Schreibtisches geöffnet (die rechte gehört meinem Freund) und wollte es am liebsten gleich wieder schließen. Aber ich hab sie nicht wieder zugemacht und hab mich an die Arbeit gemacht. Einen Abend und den nächsten.

Ordnung, Überblick über Finanzen, Versicherungen & Co. Selbst wenn es keinen Spaß macht: Es ist wichtig. Um euch bei dem Thema Minimalismus am Schreibtisch zu helfen habe ich die wichtigsten Dinge für euch zusammen geschrieben. So könnt ihr euren Schreibtisch Schritt für Schritt minimalisieren um euch den Umgang mit den Unterlagen zu erleichtern und im Endeffekt weniger Zeit damit verbringen zu müssen.

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