Minimalismus im Badezimmer

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Heute widmen wir uns dem Badezimmer. Dort türmen sich meist Pflegeprodukte über Pflegeprodukte und eigentlich ist es schon ziemlich lächerlich, dass wir uns für fünf verschiedene Körperpartien mehr als fünf Artikel zulegen.

Die Beauty-Industrie will uns alles mögliche verkaufen um schöner, nein – perfekter zu sein. Warum darf ich mit 50 keine Falten haben? Was genau ist jetzt so schlimm an Cellulite? Wir würden uns das nicht fragen, wenn uns diese Industrie nicht einreden würde dass es hässlich ist. Hier fließt Geld. Richtig viel Geld.

Irrer Vorschlag, aber: Wie wäre es wenn wir uns alle mal ein wenig zurück lehnen und uns annehmen würden, so wie wir sind? Denn Schönheit kannst du dir nicht kaufen. Du bist schön. Jeder von uns. So wie wir sind. Es ist viel schöner, sich gut zu fühlen. Und das geht auch mit weitaus weniger, als uns die Beauty-Industrie erzählen will.

Schön also, dass du Minimalismus nun auch in deinem Badezimmer umsetzen willst. Ich habe auch hier zum Thema Bad entrümpeln ein paar Tipps für euch zur Hand.

Schritt 1: Bestandsaufnahme

Nimm alles aus deinem Badezimmer Regal und mach es sauber. Was ist denn alles da & was kannst du aufbrauchen? Was ist abgelaufen oder eingetrocknet? Alte Parfums die ihren Duft verloren haben, Kosmetikproben, Sonnencremes die du seit längerem nicht benutzt hast… Sortiere großzügig aus.

Schritt 2: Aufbrauchen

Ich persönlich bin größtenteils auf natürliche Produkte umgestiegen. Davor habe ich jedoch sämtliche Sachen aufgebraucht. Von den restlichen Shampoos & Duschgels die sich vom Back-Up Kauf noch im Regal versteckt haben konnte ich noch einige Monate auskommen. Diese Sachen wegzuwerfen hätte ich als echte Verschwendung betrachtet. Außerdem macht es Spaß die Bestände schrumpfen zu lassen. In dieser Zeit habe ich kaum Kosmetik gekauft und habe so herausgefunden was ich eigentlich gar nicht wirklich nachkaufen wollte.

Schritt 3: Vereinfachen

Ich bin schließlich auf Kokosöl umgestiegen und pflege damit meinen Körper, mein Gesicht, benutze es als Deo, manchmal als Haarkur, als Mundspülung & zum Abschminken.

Außerdem benutze ich eine Aloe Vera Seife von Manna für meine Haare, als Duschgel & ebenfalls zum Abschminken. So spare ich mir einige Produkte, weil ich auf meinen Alles-Könner vertraue.

Mir ist bewusst, dass das manchen Frauen nicht reichen würde. Das ist okay. Ich habe noch nie besonders viel Geld für Kosmetik ausgegeben und konnte mit dieser Endlos-Auswahl an Kosmetik Produkten ohnehin nie viel anfangen. Ich schminke mich zum Beispiel nicht viel aber da ich persönlich zum Beispiel auf Mascara sehr viel Wert lege würde ich auch nicht auf ihn verzichten wollen. Hier geht es auch nicht um Verzicht sondern um bewusstes Konsumieren.

Schritt 4: Und nun? Nützliche Tipps.

  • Verzichte auf einen Vorratskauf für dein Badezimmer, es erspart dir keine Zeit und du benötigst nur unnötig viel Stauraum
  • Mach dir eine Notiz, wenn sich ein Produkt dem Ende zuneigt & kaufe es bei der nächsten Gelegenheit
  • Kaufe nur noch mit Einkaufszettel ein (kein spontanes Bummeln!)
  • Gehe Werbung aus dem Weg und betrachte sie kritisch

 

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