Minimalismus & Mode VII – Mein Kleiderschrank à la Marie Kondo

Kleiderstange minimalistisch

Während ich letztes Jahr etwas zwanghaft wurde mit dem Ausmisten, habe ich mich die letzten Monate wiederum extrem entspannt. Ich bin angekommen in unserem mehr oder weniger minimalistischen Heim, habe aufgehört nach Dingen zu suchen die ich weggeben kann. Irgendwie habe ich es wohl endlich geschafft darüber hinweg zu kommen indem ich nun die freie Zeit (die am Anfang selbstverständlich etwas überfordert) sinnvoll nutze.

Trotzdem habe ich gelernt, dass ich ein kleiner Ordnungsfanatiker bin. Ich will es schön haben. Wenn es schön ist, bin ich glücklich und entspannt.
Das ist ein Punkt, indem ich absolut konform bin mit dem, was Marie Kondo in ihrem Buch „the life changing magic of tidying up“ geschrieben hat. Ich habe meine Wohnung übrigens nicht nach ihrem Prinzip entrümpelt, auch wenn ihr Prinzip grundsätzlich ansprechend und sinnvoll ist. Vielleicht wenn ich mal wieder Lust zum Aussortieren habe…

Was ich allerdings gemacht habe: Ich habe meinen Kleiderschrank so sortiert und aufgeräumt, wie sie es in ihrem Buch empfiehlt. Und heute möchte euch einen Einblick in meinen Kleiderschrank geben. Ein Post der etwas anderen Sorte, bilder-lastig, einfach so zur Inspiration – nicht zum Vergleich!

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Minimalismus & Mode VI – Halbzeit Konsumdiät

Kleiderschrank Konsumdiät

Das erste halbe Jahr meiner Konsumdiät ist geschafft. Und bisher habe ich es tatsächlich durchgezogen. Ich habe ein halbes Jahr keine Klamotten, ob neu oder gebraucht gekauft, keine Accessoires, gar nichts. Ich habe meiner Schwester beim Aussortieren ihres Kleiderschranks geholfen und drei Teile von ihr geschenkt bekommen, die sie ansonsten weggegeben hätte. Zählt das? Ich finde nicht. Ich bin mega stolz. Für alle die es interessiert hier ein ausführliches Update, 10 Dinge die ich gelernt habe, meine aktuelle Wunschliste und 3 Vorsätze die ich mir fest für die Zukunft vornehme.

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Minimalismus & Mode V – Nachhaltige Mode Marken

Faire Mode Marken

Letztes Jahr im Urlaub habe ich eine junge Mode-Redakteurin kennen gelernt, die sich für Nachhaltigkeit in der Modeindustrie stark macht. Sie hat mir viel über die Branche erzählt, das mir in Erinnerung geblieben ist.
Sie meinte zum Beispiel, dass Nachhaltigkeit den Menschen irgendwie Angst macht, dass sie denken sie können dabei so viel falsch machen, also machen sie lieber gar nichts. Und das passiert, weil es genug Menschen gibt die immer was finden, dass sie kritisieren können (oder wollen). Diese Menschen lesen zum Beispiel dass sich ein H&M für das ein oder andere Klimaschutz-Projekt stark macht oder nachhaltigere Materialien verwendet und kritisieren das Unternehmen im selben Zug dafür, dass die Arbeiter nicht fair bezahlt werden oder werfen ihnen Kinderarbeit vor. Dann schimpfen sie und sind gleichzeitig nicht bereit für Kleidung tiefer in den Geldbeutel zu greifen. Und dass sich H&M wenigstens für ein paar Sachen stark macht, das zählt einfach nicht. Obwohl es noch genug Unternehmen gibt die noch viel weniger machen, oder gar nichts! Warum muss es immer 100% sein? Kann man nicht einfach langsam anfangen? Oder einfach mal machen ohne groß darüber zu reden? Natürlich wollen wir in einer Welt leben in der Kinder nicht arbeiten müssen und alles fair produziert wird, aber die Masse ist doch noch nicht einmal bereit dafür. Einfach mal anfangen. Nicht mit dem Wunsch perfekt zu sein, aber zumindest einen Schritt nach dem anderen in die richtige Richtung machen. Das wäre ihr Wunsch.

Und ich habe genickt. Irgendwo muss man anfangen. Wir werden nicht über Nacht zu einem 100 % nachhaltigen Konsumenten. Wir informieren uns. Machen uns ein Bild. Denken nach. Und fangen an den Wunsch zu hegen, Dinge ändern zu wollen. Und jede Veränderung zählt.

Heute stelle ich euch ein paar tolle nachhaltige Marken vor, die wunderschöne Mode produzieren, die wir mit gutem Gewissen tragen können ohne dass „ICH TRAGE ÖKO-MODE“ auf unserer Stirn geschrieben steht. Denn das ist ja oft das erste grundsätzliche Problem das viele mit nachhaltiger Mode haben. Aber auch ein paar Online-Shops will ich euch vorstellen, in denen ihr generell mal schmökern könnt, genauso wie ein paar weitere, gute Adressen zum Thema nachhaltige Mode.
Ich hoffe, dass mein kleiner Guide euch gefällt, dass ihr die ein oder andere faire Marke für euch entdeckt die ihr unterstützen wollt und dass es euch weiter hilft auf eurem ganz persönlichen Weg in Richtung Nachhaltigkeit.

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Minimalismus & Mode IV – Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit Mode

Bald ist Halbzeit. Über 5 Monate habe ich nun meine Konsumdiät durchgezogen und nichts gekauft. Ich fühle mich gut, bin stolz dass es bisher so gut geklappt hat und überzeugt dass ich es auch durchhalten kann. Klar, zum einen will ich mir beweisen dass ich das durchziehen kann obwohl ich Mode sehr gern mag, zum anderen will ich aber auch mein Konsumverhalten grundsätzlich verändern. Darum wird es nun Zeit für etwas, dass ich in diesem Zug eigentlich schon lange thematisieren wollte.

Ja. Es ist an der Zeit das Fass aufzumachen. Ich spreche heute über Nachhaltigkeit in der Modeindustrie.

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Minimalismus & Mode IV – Der Glamourfaktor

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Heute gibt es ein längst überfälliges Update zu meiner Konsum-Diät. Seit fast 20 Wochen habe ich weder Kleidung, noch Accessoires gekauft. Darauf bin ich stolz. Und es läuft gut. Trotzdem wäre es gelogen euch zu erzählen, dass ich mich immer gut fühle.

Ein sehr ehrliches Follow Up heute. Aber darum geht es ja schließlich bei diesem Projekt.

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Minimalismus & Mode III – Stil finden

style

Heute will ich mich einem Thema widmen, das ziemlich wichtig ist, wenn wir unsere Klamotten reduzieren wollen. Ein Problem, weswegen wir einen Schrank voller Klamotten haben und trotzdem nichts anziehen. Sehen wir uns das einmal genauer an.

Wir haben Klamotten, in denen wir uns schön fühlen, die unsere Figur optimieren, in denen wir uns verwandeln können und in denen wir mutig werden. Teile, die besonders bequem oder vielleicht auch sehr gut kombinierbar sind. Oder auch Teile, die wir so toll finden und dann aber doch nicht tragen. Meist, weil es eigentlich gar nicht unser Stil ist. Um deinem Capsule Wardrobe näher zu kommen, ist es sinnvoll den eigenen Stil genau zu kennen.

Und darum geht es bei dem heutigen Blog-Post. Es geht ans Eingemachte. Wir wollen zufrieden sein mit dem was wir tragen, uns wohl fühlen und wir wollen uns 100% wiedererkennen, wenn wir Klamotten tragen. Einfach aus dem Grund, weil es uns selbstbewusst macht. Weil wir dann wissen was wir wollen, was uns steht und weil wir Fehlkäufe verringern, geliebte Teile länger tragen und Geld sparen können.

Ein paar Tipps wie ihr das angehen könnt, euren eigenen Stil findet und einen Schritt weiter zu eurem minimalistischen Kleiderschrank kommt.

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Minimalismus & Mode II – Vorbereitung auf eine Konsumdiät

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Am 30.Oktober habe ich das Mode-Projekt „1 Jahr ohne Shopping“ offiziell gestartet. Die Idee für diese Challenge hatte ich schon länger. Nach 2 Wochen kann ich natürlich noch mäßig viel zum Erfolg sagen (außer dass ich motiviert bin und der Verzicht mir daher keine Probleme bereitet). Daher will ich heute meine Vorbereitungen dazu in diesem Beitrag mit euch teilen.

Die Reaktionen auf dieses Projekt oder Konsumverzicht im Allgemeinen sind übrigens sehr unterschiedlich. In vielen Fällen erwähne ich es auch einfach nicht, dass ich es mache. Viele verstehen es nicht warum ich versuche ein Jahr lang keine Klamotten zu konsumieren, ohne wenn und aber. Oder worum es mir wirklich geht, selbst wenn ich es versuche zu erklären. Das ist auch nicht weiter tragisch. Ehrlich gesagt ist es zum einen auch einfach der Reiz. Zum anderen möchte ich meine Energie in andere Dinge stecken. Und ja, das mag sich naiv anhören – das ist mir bewusst. Ich werde nicht die Welt verbessern, indem ich das mache. Das habe ich auch nicht vor. Ich habe vor meine eigene, kleine Welt zu ändern.

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