Minimalismus & Konsequenz

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Ein Deutscher besitzt im Durchschnitt rund 10.000 Gegenstände. Zehntausend! Ich denke nicht, dass wir soviel Kram zum Glücklichsein brauchen.

Wie können wir das verhindern? Indem wir zunächst entrümpeln, klar. Aber es ist wichtig, dass es auch dabei bleibt. Stichwort Minimalismus & Konsequenz. Wie bleibt man nach dem Entrümpeln konsequent ohne wieder in alte Muster zurück zu fallen? Ein paar Tipps & Gedanken meinerseits.

  • Wunschliste statt Impulskauf
    Wenn du etwas kaufen willst, schreib es dir auf eine Wunschliste. Du gibst dir selbst die Erlaubnis es zu kaufen, wenn du es drei Wochen nachdem du es aufgeschrieben hast immer noch unbedingt willst. Vieles gerät in der Zwischenzeit in Vergessenheit. Streich es dann durch. Wenn es dich schon vor dem Kauf nicht beschäftigt wirst du es nach kurzer Zeit weg packen und wieder vergessen.
  • Konsum Gedanken
    Warum Minimalismus? Es geht hier nicht darum nichts mehr zu Konsumieren – das machen die Konsumverweigerer. Als Minimalist konsumierst du bewusster. Das heißt du machst dir klar was der Kauf von dem Produkt XY bedeutet und wägst ab. Umwelt, Produktion, Öl, Plastik & Wasser steht auf der einen, Konsum auf der anderen Seite. Du kannst nicht alles vermeiden. Versteht mich nicht falsch. Ich finde die zero-waste Bewegung großartig aber ich denke bewusster Konsum ist das A und O. Wenn für dich & deine Haare Water-Only nicht in Frage kommt weil du dich damit nicht wohl fühlst, finde eine geeignete Alternative mit der du leben kannst.
  • SALE
    Ein niedriger Preis ist kein Argument, solange du es nicht wirklich brauchst. Wenn du eine neue Winterjacke brauchst kannst du natürlich auf den SALE warten – das ist sinnvoll & clever. Aber lass dich nicht verlocken. Vermeide den SALE, wenn du nichts bestimmtes brauchst und dir die Unternehmen alles mögliche hinterher werfen wollen. Das ist unnötig.
  • „Because I can“
    Du brauchst Dinge nicht, nur weil du sie dir leisten kannst. Wenn am Ende des Monats Geld übrig ist? Toll, leg es auf die Seite. Eines Tages bist du froh darüber, wenn du eine Weltreise machen oder du dir den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen willst. Finanzielle Unabhängigkeit befreit!
  • Glücksgefühl
    Gegenstände machen dich in den wenigsten Fällen glücklich. Dinge besitzen fühlt sich meist anders an als Dinge haben wollen. Frag dich immer: „Brauch ich das WIRKLICH?“. Glücksgefühl im Kaufrausch? Das ist nicht von Dauer.
  • Qualität über Quantität
    Wenn du dich entscheiden musst, entscheide dich für Qualität. Die Rechnung ist sehr einfach – wenn du mehr Wert auf Qualität legst, zahlst du mehr wirst aber auch länger etwas davon haben.
  • Eins kommt, eins geht
    Wenn du dir eine neue Jeans gekauft hast, geht eine alte. So verhinderst du, dass deine Bestände über einen längeren Zeitraum wieder wachsen.
  • Sein statt haben
    Egal was die Werbung euch sagt, du kannst weder Glück, noch Erfolg, noch Ausstrahlung kaufen. Niemals.

Wie du konsequent bleibst kannst du natürlich für dich am besten festlegen. Du weißt wo du am ehesten versucht bist unnötiges zu kaufen. Tut euch selbst den Gefallen und verhindert das – es erspart euch Zeit und Energie. Minimalismus umsetzen bleibt eine Aufgabe. Setzt euch deshalb mit dem Thema Konsequenz auseinander. Du findest deine Argumente dafür.

Bist du interessiert am Thema Nachhaltigkeit? Schau mal bei http://www.vielleicht.de vorbei. Hier habe ich einen Artikel geschrieben über Minimalismus & Nachhaltigkeit mit dem Titel „In 5 Schritten dein Leben vereinfachen – und nebenbei etwas Gutes tun“. Hier geht’s lang.

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