Loslassen Part 4: Sicherheit

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Jeder braucht ein gewisses Maß an Sicherheit in seinem Leben. Der eine mehr, der andere weniger. Und Sicherheit ist gut. Sie gibt uns ein komfortables, gemütliches und warmes Gefühl. Allerdings steht sie uns oft im Weg, weil wir es uns mit ihr gerne zu bequem machen. Wir sind dann nicht mehr offen für Veränderungen und blockieren so unsere eigene Entwicklung.

Der vierte Teil meiner Loslassen-Serie.

Selbst wenn wir nicht wirklich glücklich sind in einer bestimmten Situation sind wir oft zu bequem den Komfort der Gewohnheit zu opfern – einfach weil wir ihn kennen und uns Veränderung hingegen etwas Angst macht. „Es könnte ja möglicherweise noch schlimmer kommen. Da finde ich mich lieber mit der Situation ab wie sie ist. Ist ja auch ganz okay so.“ Wir verbinden Veränderungen also tatsächlich eher mit Qual und Mühe anstatt mit Aufregung, Spannung & Weiterentwicklung.

Keine Veränderung hingegen ist auch mühsam. Denn du verlierst wertvolle Zeit in der du es dir bequem machst anstatt endlich das Ziel anzustreben, dass du eigentlich erreichen willst. In der Realität bedeutet das dann eher eine langfristige Qual, weil es einen ständigen Verlust bedeutet. Und das für ein kurzfristiges Gefühl von Sicherheit.

Build the fire, tend the fire, and when the fire goes out don’t sit there sifting through the ashes. There’s only one time in your life when you can burn all the way down and walk away stronger, and that time is now. Waste your youth. That’s what it’s for. Don’t hold back. Love until it hurts. The fire will fade. You’re going to die.

Josh Wagner

Es gibt im Leben keine Garantie und keine 100%-ige Sicherheit. Von der Vorstellung sollten wir uns ohnehin verabschieden. Das einzig Beständige im Leben ist die Veränderung an sich. Das zu akzeptieren fühlt sich vielleicht nicht unbedingt bequem an – aber darum geht auch nicht. Dafür wachst du über dich hinaus und diesen Preis wirst du mittel- bis langfristig lieber zahlen.

Es ist so wichtig dass wir es uns von Zeit zu Zeit unkomfortabel gestalten. Mach es dir mal wieder so richtig schön unbequem. Mach die Dinge die du dir schon so lange vor nimmst und schiebe es nicht so lange vor dir her. Buch die lang ersehnte Reise in die Mongolei trotz deiner Bedenken zur Infrastruktur oder der Sprache oder was es auch immer sein mag dass dir Sorgen bereitet. Mach den Spanisch-Kurs den du schon so lange belegen willst und für den du so schon so lange einen Mitstreiter suchst – lerne dort neue interessante Menschen kennen. Fang an wieder regelmäßiger zu malen oder zu schreiben, zu fotografieren oder was auch immer dir sonst Freude bereitet. Melde dich im Tennis- oder Fußballverein an anstatt nur davon zu reden oder zu träumen. Schaffe die Sorgen zur Seite und tu es einfach. Und mach es sofort. Später wirst du nicht bedauern wenn du was versucht hast und es nicht geklappt hat, du wirst es bedauern wenn du es erst gar nicht versucht hast. Lebe dein Leben und lebe es jetzt.

And when you fall in love—and you will, again and again and again—don’t stop falling just because you hit the ground.

Josh Wagner

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