25 Tage Minimalismus Challenge für Fortgeschrittene

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In der letzten Serie zu Minimalismus & Technologie kam ich zu dem Schluss dass eigentlich die Balance entscheidend ist zwischen der Nutzung von Medien und unserem Bewusstsein, Zeit-Management, unserer Selbstreflexion und Aufmerksamkeit. Ich hatte die Idee dazu nun eine 25 Tage Minimalismus Challenge zu schreiben. Bei dieser Challenge geht es nicht darum zu entrümpeln. In 25 Tagen soll stattdessen unsere Aufmerksamkeit & unser Bewusstsein geschärft werden. Ich hoffe der ein oder andere hat Lust auf diese nicht ganz so einfache Minimalismus Challenge und ist dabei!

  1. Tag: Bewusst verzichten
    Überlege dir etwas, worauf du die nächsten 25 Tage lang verzichten möchtest. Es kann Zucker oder Alkohol sein oder du legst für 25 Tage eine Internet Pause ein. Entscheide selbst worauf du verzichten willst, weil es dir gut tun wird.
  2. Tag: Lächeln
    Lache soviel wie möglich. Und freue dich darüber wieviele freundliche und überraschte Gesichter du dafür zu sehen bekommst. Das ist etwas das sich am Anfang gar nicht so leicht anfühlt, weil wir gewohnt sind Blickkontakt tendenziell zu meiden. Aber man kann sich das ganz schnell angewöhnen und geht mit einem sehr guten Gefühl durch den Tag. Versuche es einfach mal.
  3. Tag: Ein Tag ohne Smartphone
    Heute lässt du einfach mal dein Smartphone zu Hause. Keine Angst – es wird keinen Notfall geben.
  4. Tag: Pilates- oder Yogakurs
    Such dir ein nettes Studio in deiner Nähe und besuche einen Kurs. Die meisten Studios bieten kostenlose Probe-Stunden an. Du kannst es natürlich auch zu Hause praktizieren aber ich würde es in einem guten Studio empfehlen.
  5. Tag: Körpergefühl
    Hör heute ganz genau auf deinen Körper und ernähre dich einen Tag lang so wie es sich dein Körper von dir wünscht. Iss langsam und bedächtig und hör auf, wenn du satt bist.
  6. Tag: Meditation
    Meditiere heute für 10 Minuten. Sollte es dir schwer fallen kannst du dir auch Hilfe holen – geführte Meditationen über eine App oder einem Podcast fand ich sehr hilfreich.
  7. Tag: Mini Capsule Wardrobe
    Stell dir eine Mini Capsule Wardrobe zusammen. Das sieht so aus: 11 Klamotten (inklusive Accessoires & Schuhen) für die nächsten 10 Tage. Socken, Wäsche & Sportbekleidung zählen nicht. Aber zieh in den nächsten 10 Tagen nur die ausgewählten 11 Stücke an und spüre mal rein wie leicht sich das morgens anfühlt. Es ist gar nicht so schwer!
  8. Tag: Gewaltfrei
    Lebe einen Tag lang gewaltfrei. Versuch negativen Gedanken keinen Raum zu geben und so wenig wie möglich über andere Menschen zu urteilen. Das ist ziemlich schwer und erfordert sehr viel Aufmerksamkeit und Selbstreflexion.
  9. Tag: Komplimente
    Äußere drei nette & ehrlich gemeinte Komplimente an Kollegen, Freunde oder aber auch Fremde. Erfordert manchmal Mut – aber es lohnt sich.
  10. Tag: Nachricht
    Schreib einer Person bei der du dich schon seit längerem wieder melden wolltest oder ruf sie an um ein Treffen zu vereinbaren.
  11. Tag: Alte Fotos
    Sortiere alte Fotos und scanne jene die du behalten willst. Den Rest kannst du entsorgen. Dafür kannst du auch Freunde einladen und Essen sponsern. Ihr könnt euch die Fotos gemeinsam anzusehen und über die alten Zeiten lachen. Danach kann man die physischen Fotos leichter loslassen.
  12. Tag: Kleine Aufmerksamkeiten
    Verschicke Blumen an deine Eltern, Oma, Freundin oder ruf sie einfach mal an um zu fragen wie es ihnen geht.
  13. Tag: 7 Tage ohne Fernseher
    Ab heute eine Woche kein Fernsehen. Beschäftige dich anderweitig. Du wirst sehen wie produktiv du die nächste Woche sein wirst.
  14. Tag: „I love you“
    Sag einem lieben Menschen, dass du ihn liebst.
  15. Tag: me-Time
    Zeit für sich selbst sollte man sich regelmäßig nehmen. Lass dir heute ein Bad ein und genieße die Ruhe.
  16. Tag: Spazieren
    Geh für mindestens eine halbe Stunde spazieren. Ohne Handy, ohne Musik und widme dich deinen Gedanken.
  17. Tag: Mitmenschen
    Achte mal genau auf deine Mitmenschen. Biete Hilfe an (z.B. wenn du jemand durch die Gegend irren siehst) oder wünsche der Bäckerei-Fachverkäuferin einen wunderschönen Tag. Sei besonders aufmerksam heute.
  18. Tag: Gärtnern
    Pflanze etwas an, was du essen kannst, z.B. Zucchini, Kresse oder Kräuter. Wähle nur für den Anfang am besten etwas das sich leicht hochziehen lässt. Gieße es jeden Tag und freue dich an dem Wachstum der Pflanze nach der Keimung. Es ist ungemein befriedigend selbst etwas hochzuziehen, dass man essen kann.
  19. Tag: Early Bird
    Stehe heute mindestens eine Stunde früher auf als du es normalerweise tun würdest und nimm dir extra viel Zeit für deine Morgen-Routine um frisch in den Tag zu starten.
  20. Tag: „The 15 minutes of awesome“
    Leg dich für eine Viertelstunde auf die Couch und lass deine Gedanken schweifen ohne dich von anderen Dingen ablenken zu lassen. Kein Handy, keine großen Bewegungen. Colin Wright nennt es „the 15 minutes of awesome“.
  21. Tag: Tagebuch
    Dokumentiere was du den Tag über machst um zu sehen wie du dir in etwa deine Zeit aufteilst um in Zukunft achtsam mit ihr umzugehen.
  22. Tag: Herzensthema
    Überlege dir etwas das du schon immer wissen wolltest, was dich besonders interessiert oder dir am Herzen liegt. Such dir anregende Blogs, schau dir dazu eventuell YouTube Videos an oder eine Dokumentation wenn vorrätig oder kaufe dir dazu ein Buch. Es macht richtig viel Spaß tiefer in spannende Themen einzutauchen.
  23. Tag: Gemeinsam kochen
    Lade eine Freundin oder einen Freund ein oder koche mit deinem Partner ein Gericht das du schon lange ausprobieren wolltest. Nimm dir dafür Zeit – es darf ruhig aufwändiger sein. Mach es zu einem Event und lasst euch danach beim Essen genauso viel Zeit.
  24. Tag: Sterne zählen
    Schnapp dir eine Decke und leg dich Abends alleine oder in Begleitung unter den Sternenhimmel. Und dann betrachte einfach mal und genieße diese unfassbare Weite für unser bloßes Auge. Werde klein. Und lass auch deine Probleme klein werden.
  25. Tag: Neue Ziele
    Setze dir neue Ziele. Was wolltest du schon länger ausprobieren? Nimm dir nicht zu viel vor. Aber ein kleines nächstes Ziel hilft uns zu fokussieren und mit unserer Zeit achtsam umzugehen.

 

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