Reisen-Serie Teil 2: Nachhaltig & bewusst reisen

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Tourismus und Reisen haben natürlich auch Schattenseiten. Die Umwelt leidet, Tiere werden nicht artgerecht behandelt oder gar benutzt, Inseln werden verbaut und von der ursprünglichen Schönheit bleibt nur so viel übrig wie es unsere Phantasie eben zulässt. Tourismus kann hässlich sein. Aber immerhin können wir selbst entscheiden wie wir reisen wollen.

Es geht nicht darum alles neu zu entdecken. Es geht nur darum den Kopf und das Gewissen einzuschalten. Nicht alles was sich toll anhört ist richtig. Es ist möglich in Kanchanaburi in Thailand mit Tigern zu kuscheln, beim Tauchen Korallen anzufassen und für nur ein Wochenende mal eben nach New York zu fliegen – aber sollte man es nur deshalb machen? Ich finde bei all diesen Möglichkeiten beim Reisen haben wir im Bezug auf die Vertretbarkeit eine große Verantwortung zu tragen. Welche, das entscheiden wir selbst.

Für mich gelten folgende Regeln:

  • Ich will Zeit haben
    Wenn ich in den Flieger steige, versuche ich einen möglichst langen Zeitraum vor Ort zu planen um es bestmöglich zu nutzen. Diesen Aufwand will ich mit gut genutzter Zeit entschädigen. Auch wenn es nur ein wager Faktor ist, für mich zählt er.
  • Ich will Ursprung & Authentizität
    Das Land muss sich nicht nach mir richten, ich passe mich an. Ich brauche in Südostasien keine 5 Sterne Hotels die für mich gebaut werden müssen, im Gegenteil. Es gibt so tolle private AirBnB Unterkünfte wo man so viel näher am Mensch und der Kultur ist wie in einem Hotel in dem es mir ohnehin zu schnieke ist. Es ist mir wichtiger lokales Essen zu genießen und mit den Menschen in Kontakt zu sein. Dann habe ich auch danach das Gefühl, dass ich wirklich dort war und nehme mehr davon mit, weil ich zumindest ein Stück weit das wahre Gesicht des Landes kennen lernen durfte.
  • Ich will nicht mehr klappern
    Zugegeben, früher habe ich das getan. Es war wie mit einer Liste, die ich abhaken wollte. Heute reise ich viel freier. Habe nur wenig Ziele, mehr Zeit und weniger Druck. Dafür reise ich viel aufmerksamer und habe Platz für die Nischen die es zu entdecken gibt.
  • Ich will es nicht um jeden Preis
    Ich unterstütze keine Parks oder „Waisenhäuser“ wo Tiere nicht artgerecht gehalten werden oder für Tourismus benutzt werden. Für mich persönlich ist das tabu.
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