Gesundheitsserie Part 4: Ernährung

Kuchen

Nach viel Tamtam zum Thema Körpergefühl, Fitness & Bewegung musste es kommen: heute geht es um Ernährung. Keine Angst, ich werde weder ein Fass aufmachen und euch erklären wie sich Minimalisten zu ernähren haben noch werde ich euch beibringen welche Ernährung die beste für euch ist – denn dass muss jeder für sich selbst herausfinden. Ein paar Gedanken zum Thema Essen und warum ich das eigentlich nicht besonders minimalistisch angehe.

Ganz ehrlich? Ich liebe Essen. Essen ist das größte. Mein Freund und ich machen unsere Reiseziele vom lokalen Essen abhängig. Letztes Jahr sind wir zum Beispiel spontan nach Sri Lanka gefahren, einfach weil unsere Herzen bei indischen Currys höher schlagen… um euch mal eine Größenordnung für diese Leidenschaft zu geben.

Nun gibt es viele Ansätze einer minimalistischen Küche:

  • Einfache Küche
    Auf wenige Gewürze beschränken, simple Gerichte die wenig Zeit erfordern, Gerichte in bestimmten Rhythmen wiederholen um Zeit für die Planung zu sparen
  • Gesunde Ernährungsweisen
    vegane und vegetarische Küche, kein Weizen, kein Zucker, clean Eating, Paleo

Aber darüber kann ich euch leider nicht viel erzählen. Ich kenne Minimalisten die sehr strikt mit ihrer Ernährung sind und sie auch sehr einfach halten. Dazu gehört zum Teil strenger Alkoholverzicht und ein Mix verschiedener, gesunder Ernährungsweisen.

Das ist ja grundsätzlich auch nicht falsch. Ich persönlich habe für mich herausgefunden dass Essen einen ganz großen Teil dazu beiträgt, dass es mir gut geht. Ich will mich abwechslungsreich ernähren, neues ausprobieren und nicht zu streng dabei sein. Wenn mich Essen langweilt, fühle ich mich nicht ausgelastet und meine Laune schwindet. Darauf habe ich keine Lust. Für mich gelten genau zwei Regeln:

  1. Alles in Maßen
    Gilt für Weizen, Fleisch, Alkohol, Zucker (mein persönlicher Laster)
  2. So wenig Fertigprodukte wie nur möglich
    Wir backen sehr gerne Brot selber oder stellen Nudeln selbst her, kreieren unsere eigenen Aufstriche und kochen sehr frisch.

Natürlich können wir nicht rund um die Uhr schlemmen – das wäre nicht förderlich und würde auch nicht mehr so viel Spaß machen. Unter der Woche gibt es bei uns daher Abends keine Kohlenhydrate und für mich kaum Weizen-Produkte. Einfach, weil es sich besser anfühlt. Eine Schüssel Obst am Morgen gibt mir einen besseren Start in den Arbeitstag als ein Brötchen. Es ist auch weniger ein striktes Verbot – aber das Bedürfnis ist schon allein geringer weil ich am Wochenende bewusst genieße. Und ich finde das ist eines der wichtigsten Dinge, wenn es um Ernährung geht. Wir müssen uns nicht für jeden Pups belohnen, aber wir sollten uns Sachen erlauben. Nur dann wird es leicht sich langfristig gesund zu ernähren.

Was dir gut tut, das musst du für dich herausfinden. Was gesund ist, wissen wir im Grunde und da sollte jeder seine Maßstäbe selbst setzen. Aber versucht weiterhin mit Spaß zu essen. Ich finde es sinnvoll einen großen Teil unserer Zeit für die Zubereitung unseres Essens auf zuwenden. Schließlich geht es hier nicht nur um die Nahrung für unseren Magen und unsere Gesundheit – sondern auch für unsere Nerven und unser Wohlbefinden. Sich dafür Zeit zu nehmen ist genauso wichtig wie das bewusste Essen und Genießen für ein gesundes Körper- & Wohlgefühl.

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2 Kommentare zu „Gesundheitsserie Part 4: Ernährung“

  1. Wenige Gewürze? Das ist ja der Tod für jede spannende Kocherei :)
    Meine kleine Schwester (nicht minimalistisch mit Absicht oder Vorsatz) hat aber zB tatsächlich keinen Pfeffer im Haus, verstehe man manche Leute… ne, ich finde, beim Kochen (also tatsächlichen Zubereiten, nicht aber beim Besitzen von tausend Gimmicks, die man wirklich fast nie braucht), darf der Minimalismus mal Pause machen :)

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