Gesundheitsserie Part 5: Mentale Gesundheit & Stress

spruch1Die Ausrichtung unserer Gedanken ist etwas ganz wesentliches für ein gesundes und zufriedenes Leben. Wir leben in einer Zeit in der Produktivität, Leistung und Erfolg großgeschrieben werden. Wir arbeiten mehr und schlafen weniger, essen nebenbei, es gibt inzwischen sogar Angebote für ein kürzeres weil effektiveres Sport-Training für die Mittagspause und mit Single Tasking können viele ohnehin nichts mehr anfangen. Dieses überdurchschnittlich produktive Zeit-Management kann erschöpfen und zudem stimmt es unzufrieden, wenn man eben nicht so viel schafft wie man sollte. Dadurch können wir schnell Stress empfinden und Stress ist auf Dauer eins der ungesündesten Sachen die wir uns und unserem Körper antun können. Daher habe ich ein paar Ansätze für euch gesammelt, was ihr tun könnt um eure mentale Gesundheit zu stärken.

  1. Nimm dir Zeit für dich selbst

Mich persönlich stresst es sehr, wenn ich mir zu wenig Zeit für mich selbst nehme. Das passiert schnell – die Arbeitswoche ist stressig, man will Freunde und Familie treffen, die ein oder andere Verpflichtung ruft und schon ist die Woche wieder vorbei. Versuch dir einen Abend pro Woche frei zu räumen. Einfach nur für dich. Mach es dir gemütlich, denk darüber nach was dich beschäftigt, lese in Ruhe ein Buch und gib dir Zeit herauszufinden was du aktuell brauchst.

2. 10 Minuten Auszeit pro Tag

Meditation muss man eine gewisse Zeit üben bevor es gut funktioniert. Du kannst es auch nach deinen Bedürfnissen anpassen. Vielleicht ist es dir lieber einfach auf der Couch zu sitzen und deine Gedanken kreisen zu lassen. Wichtig ist nur – lass dich nicht ablenken. Steh zum Beispiel morgens einfach 10 Minuten früher auf und nimm dir mehr Zeit für deine bewusste Morgenroutine. Hauptsache du findest jeden Tag deine kleine Entpannungsauszeit.

3. Regelmäßiger Schlaf

Vor allem wenn ich viel zu tun habe, brauche ich meinen Schlaf. Der wird ohnehin sehr gerne vernachlässigt, dabei ist es eines der wichtigsten Dinge für unsere Gesundheit. Müdigkeit und Schlappheit tun uns auf Dauer nicht gut, beeinflussen uns negativ und machen krank. Versuch auch schon bevor du ins Bett gehst zur Ruhe zu kommen, mit einer Tasse Tee oder einem Buch. Und: Nimm dein Smartphone nicht mit ins Bett! Das Ziel sollte sein so lange zu schlafen, bis du von selbst vor dem Wecker aufwachst und dann gut aufstehen kannst. Das ist für jeden unterschiedlich. Finde dein Optimum an Schlafstunden und räume sie dir ein.

4. Zeit nehmen

Du musst nicht alles auf einmal schaffen und vor allem nicht gleichzeitig. Nimm dir für bestimmte Dinge wieder mehr Zeit: In Ruhe essen, der Weg zur Arbeit (vielleicht auch einfach mal zu Fuß gehen anstatt die 3 Kilometer mit dem Auto zu fahren), Morgenroutine, wie auch immer. Du weißt selbst am besten in welchen Situationen du dich stressen lässt. Entschleunige dann bewusst.

5. Fernseher & Handy aus

Viele mögen argumentieren, dass sie bei einem banalen Fernsehprogramm gut abschalten können. Aber Fernsehen wühlt trotzdem auf. Mach die Glotze einfach mal aus, wenn du dich gestresst fühlst und das Smartphone mit dazu. Du wirst merken dass es andere Wege zur Entspannung gibt, die wesentlich besser funktionieren!

6. Geh an die frische Luft

Geh spazieren, leg dich in den Garten, geh zwischendurch raus wenn du mit der Arbeit nicht voran kommst. Frische Luft tut gut, belebt und ist eine kurze Auszeit für zwischendurch.

7. Frei nehmen

Ich habe mich in letzter Zeit sehr gestresst gefühlt. Der letzte Urlaub ist schon länger her und im Sommer habe ich meinen Job gewechselt – Anstrengung, das man nicht unterschätzen darf. Da wir dieses Jahr nicht mehr in den Urlaub fahren werden, nehme ich mir dann einzeln Tage für lange Wochenenden frei. Die habe ich nur für mich und tun mir richtig gut um wieder zu entspannen.

8. Positive Gedanken & Selbstreflexion

Schreib dir nach jedem Tag mindestens 3 Dinge auf die besonders schön waren oder denk vor dem Schlafen darüber nach bzw. sprich darüber mit deinem Partner. Das mag am Anfang nicht ganz einfach sein, hilft dir aber beim Ausrichten deiner positiven Gedanken.Und mit der Zeit wird es immer leichter, bleib einfach dran!

All das soll dir helfen um dich besser zu fokussieren und Prioritäten zu setzen. Und deine Priorität sollte immer deine Gesundheit sein. Fühlst du dich gestresst, entschleunige deinen Alltag. Deine Freunde werden dir nicht böse sein, wenn du dich hin und wieder raus nimmst um Kräfte zu sammeln. Denn wenn es dir gut geht, kannst du dich wieder ganz anders auf deine Mitmenschen einlassen.

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