
Vorgestern kam passend zum Thema meiner dritten Loslassen-Serie Shrek 3 im Fernsehen. Für alle die Shrek nicht kennen: Shrek ist ein „Oger“. Oger sind den Sagen nach recht hässliche, scheue, aggressive, gewalttätige und dumme Wesen. Was lehrt uns Shrek im Bezug auf dieses Thema? Obwohl er sich lange von allen einreden lässt, dass man vor ihm Angst haben muss ist er im Grunde ein sehr lieber Oger. Und im Laufe des Films fängt er an seine Identität selbst zu bestimmen. Er beweist sich selbst dass er mehr ist als nur dieses böse Fabelwesen und zeigt so dass man selbst bestimmen kann wer man ist und wie man sein will. Sehr rührend und sehr richtig.
Wer bist du und wie identifizierst du dich?
Oft beginnen wir diese komplexe Frage zu vereinfachen und beantworten sie mit unserem Berufstitel. Ich bin Arzt/ Lehrer/ Hausfrau. Das wird dann problematisch, wenn wir diesen Titeln genug Bedeutung zuweisen dass sie uns als Person beschreiben.
Der letzte Beitrag ging um Jobtitel als Statussymbol. Heute will ich mich dem Thema Titel & Identität widmen. Ein weiterer Grund warum wir davon loslassen sollten.

Nach den ganzen Entrümpelungs-Beiträgen will ich mich nun den eigentlichen Minimalismus Themen widmen. Raum schaffen ist wichtig. Aber viel wichtiger ist es schließlich loslassen zu können um uns von jenen Dingen zu distanzieren die uns im Weg stehen, um uns auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Ich werde dazu eine Reihe schreiben. Und wir starten heute mit Part 1: Geld.
Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt. Trotzdem denke ich dass ein ausführlicher Beitrag hierzu nicht schadet, denn es ist mir ein sehr großes Anliegen.




