Loslassen Part 3: Identität & Titel

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Vorgestern kam passend zum Thema meiner dritten Loslassen-Serie Shrek 3 im Fernsehen. Für alle die Shrek nicht kennen: Shrek ist ein „Oger“. Oger sind den Sagen nach recht hässliche, scheue, aggressive, gewalttätige und dumme Wesen. Was lehrt uns Shrek im Bezug auf dieses Thema? Obwohl er sich lange von allen einreden lässt, dass man vor ihm Angst haben muss ist er im Grunde ein sehr lieber Oger. Und im Laufe des Films fängt er an seine Identität selbst zu bestimmen. Er beweist sich selbst dass er mehr ist als nur dieses böse Fabelwesen und zeigt so dass man selbst bestimmen kann wer man ist und wie man sein will. Sehr rührend und sehr richtig.

Wer bist du und wie identifizierst du dich?

Oft beginnen wir diese komplexe Frage zu vereinfachen und beantworten sie mit unserem Berufstitel. Ich bin Arzt/ Lehrer/ Hausfrau. Das wird dann problematisch, wenn wir diesen Titeln genug Bedeutung zuweisen dass sie uns als Person beschreiben.

Der letzte Beitrag ging um Jobtitel als Statussymbol. Heute will ich mich dem Thema Titel & Identität widmen. Ein weiterer Grund warum wir davon loslassen sollten.

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Loslassen Part 2: Status & Prestige

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Dass Menschen ihren gesellschaftlichen und sozialen Stand beweisen wollen ist nichts neues. Einkommen, Macht, Ansehen zeigen – das haben wir schon immer gemacht.

Vor allem durch die sozialen Medien & fragwürdige Reality TV-Shows wird das Ganze jedoch immer weiter ausgereizt. Höher, besser, teurer. Wer hat die teuerste Designer-Tasche, das größte Auto, die luxuriösesten Reiseziele? Worum geht es eigentlich und wer genau soll beeindruckt werden? Der Hashtag #goals beweist: Bei vielen Menschen funktioniert das ganze Prestige Gehabe sogar sehr gut, sie finden es erstrebenswert.

Warum es sehr wichtig & gesund für uns ist davon Abstand zu nehmen. Der zweite Teil meiner Loslassen-Serie.

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Loslassen Part 1: Geld

IMG_6762Nach den ganzen Entrümpelungs-Beiträgen will ich mich nun den eigentlichen Minimalismus Themen widmen. Raum schaffen ist wichtig. Aber viel wichtiger ist es schließlich loslassen zu können um uns von jenen Dingen zu distanzieren die uns im Weg stehen, um uns auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Ich werde dazu eine Reihe schreiben. Und wir starten heute mit Part 1: Geld.

Wir brauchen ein Dach über dem Kopf, müssen Nahrung kaufen, Rechnungen bezahlen, für unsere Familie sorgen, wollen verreisen, mit Freunden ins Cafe gehen und uns absichern. Wir brauchen Geld. Doch wie viel brauchen wir wirklich?

Minimalismus & ein Beitrag über Geld. Wie passt das zusammen? Ich will es euch erklären.

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Minimalismus & Verantwortung: Entsorgung

IMG_6747Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt. Trotzdem denke ich dass ein ausführlicher Beitrag hierzu nicht schadet, denn es ist mir ein sehr großes Anliegen.

Du hast nun also entrümpelt oder bist mit deiner Minimalismus Challenge fertig. Dein Kram liegt jetzt vor dir und wartet darauf das Haus zu verlassen. Wohin damit? Für dich mögen die Sachen keinen Mehrwert haben – das bedeutet allerdings nicht, dass sie nicht einem Dritten Freude bereiten können. Gib das Zeug nicht in die Tonne, das wäre hier völlig fehl am Platz & nicht minimalistisch (außer natürlich es ist kaputt). Es gibt zwei Möglichkeiten für euer entrümpeltes Zeug: Verkaufen oder Spenden.

Ich habe einen ausführlichen Guide hierzu für euch geschrieben.

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Minimalismus & Konsequenz

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Ein Deutscher besitzt im Durchschnitt rund 10.000 Gegenstände. Zehntausend! Ich denke nicht, dass wir soviel Kram zum Glücklichsein brauchen.

Wie können wir das verhindern? Indem wir zunächst entrümpeln, klar. Aber es ist wichtig, dass es auch dabei bleibt. Stichwort Minimalismus & Konsequenz. Wie bleibt man nach dem Entrümpeln konsequent ohne wieder in alte Muster zurück zu fallen? Ein paar Tipps & Gedanken meinerseits.

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Sentimentaler Kram

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Stolze Briefmarkensammlung, Familien Erbstücke, alte Zeichnungen.
Sich von sentimentalen Dingen zu trennen ist in der Regel schwerer für viele von uns, weil wir sie mit dem Menschen in Verbindung bringen der sie uns gegeben hat. Wir empfinden Undankbarkeit & ein schlechtes Gewissen, wenn wir es nicht behalten wollen und haben deshalb das Gefühl dass wir es behalten MÜSSEN.

Sentimentaler Kram ist harter Tobak. Keiner tut sich damit so richtig leicht. Warum eigentlich?

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Minimalismus im Badezimmer

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Heute widmen wir uns dem Badezimmer. Dort türmen sich meist Pflegeprodukte über Pflegeprodukte und eigentlich ist es schon ziemlich lächerlich, dass wir uns für fünf verschiedene Körperpartien mehr als fünf Artikel zulegen.

Die Beauty-Industrie will uns alles mögliche verkaufen um schöner, nein – perfekter zu sein. Warum darf ich mit 50 keine Falten haben? Was genau ist jetzt so schlimm an Cellulite? Wir würden uns das nicht fragen, wenn uns diese Industrie nicht einreden würde dass es hässlich ist. Hier fließt Geld. Richtig viel Geld.

Irrer Vorschlag, aber: Wie wäre es wenn wir uns alle mal ein wenig zurück lehnen und uns annehmen würden, so wie wir sind? Denn Schönheit kannst du dir nicht kaufen. Du bist schön. Jeder von uns. So wie wir sind. Es ist viel schöner, sich gut zu fühlen. Und das geht auch mit weitaus weniger, als uns die Beauty-Industrie erzählen will.

Schön also, dass du Minimalismus nun auch in deinem Badezimmer umsetzen willst. Ich habe auch hier zum Thema Bad entrümpeln ein paar Tipps für euch zur Hand.

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Ein minimalistischer Schreibtisch

 

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Der Schreibtisch. Ein Ort an dem du einen klaren Kopf haben willst. Du liest. Du schreibst. Du organisierst. Du arbeitest. Wenn Minimalismus in einem Bereich der Wohnung besonders sinnvoll ist, dann hier. Das Problem ist nur – genau hier macht es wirklich keinen Spaß. Deshalb habe ich das Aufräumen des Schreibtisches immer vor mir hergeschoben während Kommoden und Kleiderschrank immer leerer und sauberer wurden.

Und schließlich stand ich davor. Ich habe die linke Tür des Schreibtisches geöffnet (die rechte gehört meinem Freund) und wollte es am liebsten gleich wieder schließen. Aber ich hab sie nicht wieder zugemacht und hab mich an die Arbeit gemacht. Einen Abend und den nächsten.

Ordnung, Überblick über Finanzen, Versicherungen & Co. Selbst wenn es keinen Spaß macht: Es ist wichtig. Um euch bei dem Thema Minimalismus am Schreibtisch zu helfen habe ich die wichtigsten Dinge für euch zusammen geschrieben. So könnt ihr euren Schreibtisch Schritt für Schritt minimalisieren um euch den Umgang mit den Unterlagen zu erleichtern und im Endeffekt weniger Zeit damit verbringen zu müssen.

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Bücher minimalisieren

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Ich liebe Bücher. Ihren Geruch, ob sie alt sind oder neu. Ich mag Bibliotheken und Antiquariate. Stundenlang könnte ich stöbern und mich in den Seiten verlieren. Ich mag es wie mich Bücher entführen können und wie ich mit ihnen wachsen kann weil sie mir neue Dinge lernen.

Oft kann ich mich nicht entscheiden was ich zuerst lesen will. Es gibt Zeiten, da lese ich fünf Bücher gleichzeitig, wenn meine Aufmerksamkeitsspanne kürzer ist. Das geht, denn ich trage immer rund 100 Bücher mit mir herum. Mit einem Kindle.

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