Minimalismus & Beziehungen: Kinder

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Ein Paket jagt das nächste. Die schwangere Kollegin investiert mindestens eine halbe Stunde pro Tag damit diese Pakete auszupacken. Heute? Zwei Windeleimer. Ich betrachte sie verwundert und frage meine Kollegin was das ist. Sie erklärt mir dass es spezielle Mülleimer sind. Anscheinend des Geruchs wegen. Ich nicke und deute auf den zweiten Windeleimer, der identisch zum ersten ist. Sie erklärt dass sie den zweiten für die Wochenend-Wohnung in Österreich braucht. Ich nicke wieder. Verständnislos. Jeden Tag lerne ich dazu. Von Zeug das ich vorher nicht kannte und jetzt schon. Ich kann vieles davon trotzdem nicht verstehen.

Nein, Minimalismus ist nicht nur für junge, hellhäutige Singles gedacht. Mit Kindern braucht man eventuell ein paar Sachen mehr – aber das heißt nicht dass man nicht trotzdem bewusst und leicht leben kann – ohne unnötigen Kram. Ich habe keine Kinder und finde es trotzdem ein wichtiges Thema. Wie man Minimalismus auch mit Kindern und einem Familienleben vereinbaren kann? Ein paar Blog-Empfehlungen für Familien und Gedanken zum Thema.

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Minimalismus & Beziehungen: Partnerschaft

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Es geht weiter mit einer neuen Serie die ich dieses Mal dem Thema Beziehungen widmen will. Unsere Beziehungen – ob sie romantisch sind oder freundschaftlich, benötigen jede Menge Zeit, Aufmerksamkeit und Unterstützung. Nur so können sie wachsen. Wir wollen geben, den anderen annehmen wie er ist und ihn unterstützen. Aber damit ist es nicht getan. Beziehungen sind komplex und sie sind sensibel. Was wollen wir investieren und wann sollten wir uns zurückziehen? Wie macht man das und ist das überhaupt okay?

Heute starten wir mit dem Thema Partnerschaft. Was bedeutet eine Partnerschaft für uns und im Bezug auf einen minimalistischen Lebensstil? Was ist mit Geschenken, einem Ehering oder dem Kram des Partners?

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25 Tage Minimalismus Challenge für Fortgeschrittene

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In der letzten Serie zu Minimalismus & Technologie kam ich zu dem Schluss dass eigentlich die Balance entscheidend ist zwischen der Nutzung von Medien und unserem Bewusstsein, Zeit-Management, unserer Selbstreflexion und Aufmerksamkeit. Ich hatte die Idee dazu nun eine 25 Tage Minimalismus Challenge zu schreiben. Bei dieser Challenge geht es nicht darum zu entrümpeln. In 25 Tagen soll stattdessen unsere Aufmerksamkeit & unser Bewusstsein geschärft werden. Ich hoffe der ein oder andere hat Lust auf diese nicht ganz so einfache Minimalismus Challenge und ist dabei!

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Technologie-Serie 6: Fernsehen

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c0untessbathory, 25.06.16

Fernsehen ist angenehm, keine Frage. Es ist passiv & unterhaltend. Es trägt uns fort und entführt uns, wie es sonst nur Bücher schaffen – ganz ohne Anstrengung.

Der sechste und letzte Teil meiner Technologie-Serie dreht sich um den Fernseher. Ist dieser mit Minimalismus vereinbar?

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Technologie-Serie 5: Nachrichten

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In unserer Gesellschaft wird vorausgesetzt dass wir uns regelmäßig informieren, Tageszeitung lesen und politisch interessiert sind. Wir wollen mitreden können und wissen was in der Welt passiert. Hier nicht mithalten können wird oft mit Pri­mi­ti­vi­tät oder Unwissen gleichgesetzt.

Diese Einstellung zum aktuellen Zeitgeschehen finde ich etwas veraltet. Warum soll sich ein gebildeter Mensch der sich nicht für Wirtschaft interessiert genau dieses Ressort durchlesen bzw. einen Überblick in diesem Bereich haben? Weil man es eben so macht? Warum denken wir, dass das vor allem bei Nachrichten so wichtig ist?

Ich bin mir ziemlich sicher dass dieser Beitrag nicht auf alle Geschmäcker treffen wird, denn ich habe hierzu eine klare Meinung. Trotzdem will ich meine Gedanken zu Nachrichten & News teilen.

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Technologie-Serie 4: Werbung

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„Du bist nicht schön genug, nicht dünn genug, nicht gut genug. Mach mehr. Sei lässig, schüchtern und aufregend zugleich. Sei sexy und die beste Freundin. Trainiere mehr. Iss weniger.“

Einreden will uns Werbung ja so ziemlich alles. Aber der Konsens ist meist der gleiche: „Du bist & hast nicht genug.“ Und das ist erschöpfend. So könnten wir anfangen dem Glück hinterher zu rennen. Die Dinge zu kaufen die uns so viel versprechen und so hoch angepriesen werden. Und wir rennen und rennen. Und werden müde dabei.

Es ist wichtig diesen Drang nach Perfektion zu lösen. Denn du bist genug. Ein paar Gedanken zu Werbung. Und warum Minimalismus die Antwort sein kann.

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Technologie-Serie 3: Sind Smartphones minimalistisch?

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Ich hab dich gebeten mich zu treffen. Die letzten Wochen ist zu viel passiert. Wir haben uns viel zu sagen. Vielleicht auch nicht. Du hast zumindest zugestimmt. Und nun sitze ich hier, in unserem Lieblingscafe und warte auf dich. Ich bin nervös und habe mir Tee bestellt, die Zitronennote steigt mir in die Nase und beruhigt mich. Dann kommst du durch die Tür. Du siehst dich kurz um, begrüßt mich, setzt dich auf den Stuhl gegenüber und platzierst dein Smartphone zwischen uns. Es stört mich. Du siehst mich an und ich sehe das Handy an und dann dich und ich spüre dass ich nur so lange wichtig für dich bin, bis etwas auf deinem Handy passiert das wichtiger ist als ich.

Ich reiße mich zusammen, spreche. Ich rede mir all diese Dinge von der Seele die mir so schwer fallen, weil ich dich so gern habe und doch weiß dass es nichts wird zwischen uns. Du schweigst und fühlst dich unwohl. Ich merke es und fange auch an zu schweigen. Früher konnten wir gemeinsam schweigen und es war schön. Nun klingelt das Handy und du nimmst es erleichtert in die Hand. Ich sehe dich an und du zuckst die Schultern. Ich auch. Dann stehe ich auf und gehe.

Im dritten Part meiner Minimalismus & Technologie Serie beschäftige ich mich mit Smartphones. Wie minimalistisch sind die eigentlich?

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Technologie-Serie 2: Digital Clutter Challenge

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Wenn es um digitalen Kram geht, muss ich mich selbst an die eigene Nase fassen. Denn viel zu schnell sammelt sich unnötiges auf meinem Computer, dem Smartphone oder Feeds. Nicht nur dass es unnötig ist, es belastet – genauso wie es physischer Kram tut. Es wird Zeit dass ich mich überwinde und aufräume. Im digitalen Zeitalter sind wir versucht vieles anzusammeln: Lesezeichen, Bilder, Musik. Trotzdem wollen wir uns zurechtfinden können, denn so praktisch es ist – so schnell wird es erschöpfend.

Vielleicht geht es dir ja ähnlich und du willst deinen digitalen Kram in den Griff bekommen? Ich hab hier ein paar Anregungen & Ansätze für euch gesammelt. Lasst uns gemeinsam digital entrümpeln. Wer macht mit bei der 15-Tage Digital Minimalismus Challenge?
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Technologie-Serie 1: Social Media

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Da ich die Idee meine Beiträge nach Serien zu gliedern ganz schön finde, will ich das Konzept nun fortführen – auf der Übersichtlichkeit wegen. Nach der Loslassen-Serie will ich mich nun dem Thema Minimalismus & Technologie widmen. Wir starten heute mit Social Media.

Ich bin 1990 geboren. Seit meinem Kindesalter hat die Technik einen unglaublichen Wandel vollzogen. Unsere Möglichkeiten sind heute schier grenzenlos, das Internet ein Meer aus Informationen, Ideen und Chancen. Für die nötige Interaktion sorgen die sozialen Medien. Segen & Hölle zugleich. Ein Medium mit dem wir mit Menschen in Kontakt treten können die wir ansonsten nie getroffen hätten oder über tausende Kilometer Kontakt halten können. Ein Medium mit dem wir großartige & schreckliche Inhalte teilen können, das schneller ist als die Tageszeitungen und vielseitiger als Inspirations-Zeitschriften.

Ein paar Gedanken zu Social Media.

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Loslassen Part 4: Sicherheit

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Jeder braucht ein gewisses Maß an Sicherheit in seinem Leben. Der eine mehr, der andere weniger. Und Sicherheit ist gut. Sie gibt uns ein komfortables, gemütliches und warmes Gefühl. Allerdings steht sie uns oft im Weg, weil wir es uns mit ihr gerne zu bequem machen. Wir sind dann nicht mehr offen für Veränderungen und blockieren so unsere eigene Entwicklung.

Der vierte Teil meiner Loslassen-Serie.

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